| Bergtour
auf die Zugspitze durch das Reintal
Auf die Zugspitze (2966 m) kommt
für ungeübte Bergsteiger
nur der Weg durch das Reintal in Frage. Die Route führt durch die
Partnachklamm,
weiter auf der neuen Forststraße durch den Stuibenwald zur Bockhütte
und
zur Blauen Gumpe, einem tiefblauen kleinen See. Von dort geht es weiter
zur
bewirtschafteten Reintalangerhütte (Tel. 08821/2903) und über den
oberen Anger
erreicht man dann die ebenfalls bewirtschaftete Knorrhütte
(Tel. 08821/2905).
Für den bisher beschriebenen Weg rechnet man ca. 8 Stunden und
dann nochmal 1,5 Stunden zum Sonn-Alpin.
Die neue Gletscherbahn führt zum höchsten Punkt.
Für die Rückfahrt stehen die Zahnradbahn
und die Eibsee-Seilbahn zur Verfügung.
Ein Bergführer wird bei diesem Weg nicht benötigt, wenn ausreichende
Bergerfahrung vorliegt und die notwendige Ausrüstung vorhanden ist.
Der Weg durch das Höllental
erfordert Bergerfahrung;
der Schwierigkeitsgrad dieser Tour ist II.
Der Weg führt ab Hammersbach durch die Höllentalklamm zur
Höllentalangerhütte,
dann über das Brett und die Eisenleiter zum Ostgipfel. Gehzeit ca. 8
Stunden.
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Klettersteige
im Gebiet der Alpspitze (2628 m)
Klettersteig
"Alpspitz-Ferrata"
Von der Bergstation der Osterfelderbahn führt der Weg zunächst
gemeinsam mit dem Nordwandsteig, in südlicher Richtung unterhalb des
Höllentorkopfes vorbei. Der neue Alpspitz-Ferrata-Klettersteig zweigt
dann ca. 100 m nach dem abgespaltenen Turm vom bestehenden Nordwand-
steig ab. In seinem unteren Teil verfolgt der neue Weg den
bisherigen Anstieg der Kletterer zur Nordwand. Bereits zu Beginn wurde
darauf geachtet, eine sogenannte "Schlüsselstelle"
einzubauen, die in der
Schwierigkeit den max. auftretenden Schwierigkeiten entspricht, d.h.,
daß jeder, der diese Stelle meistert, auch den gesamten
Weg durchgehen kann.
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Bergwacht:
Auenstraße 7,
Tel. 3611,
Deutscher
Alpen-Verein (DAV):
Hindenburgstr. 38,
Tel. 2701, Fax 71994.
Dienstag bis Freitag
9.30-12.30 Uhr,
Mittwoch und Donnerstag
auch 17.00-19.00 Uhr. |
Nach diesem ersten
Abschnitt verläßt der neue Weg die Route zur
Nordwand und bewegt sich weiter westlich in die Scharte "der
lustigen
Bergler", aus der ein herrlicher Blick auf das Zugspitzmassiv und
das
Höllental besteht. Von der Scharte aus verläuft der Steig über Rinnen
und Schrofengelände bis in die Höhe des "Herzls" und gewinnt
ab
hier zusehends an Steilheit. Er führt schließlich über einen steilen,
gut versicherten Plattenschuß hinaus auf den Nordwestgrat zur
Alpspitze. Dieser Grat wird kurz verfolgt bis zu dem letzten
Gipfelaufschwung. Von dort zweigt der Steig ab über ein
natürliches Band in die Westseite der Alpspitze. Über eine
steile Rinne wird anschließend der Aufstieg direkt zum
Gipfelkreuz der Alpspitze ermöglicht.
Der neue
Klettersteig eröffnet den schnellsten und direktesten Weg
zur Alpspitze. Die Zeit für die Begehung beträgt ca. 1,5 Stunden
von der Osterfelder-Bergstation bis zum Gipfel.
Dieser neue Weg wird sicher zu einer wesentlichen Bereicherung
der Sport- und Wandermöglichkeiten im Alpspitzgebiet beitragen
Bergsteigern
Teil 2 |
Robert
Krinninger
Staatl. gepr. Berg- und Skiführer
und staatl. gepr. Skilehrer
Höllentalstr. 59, 82467 Ga.-Pa.
Tel. (08821) 57910 oder 58043
Fax (08821) 76703 |
Werdenfelser
Bergführer Büro
in der Tourist-Information
Richard-Strauss-Platz 1
Garmisch-Partenkirchen
Das Büro ist Montags und Donnerstags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr
besetzt
und bietet ausführliche und kompetente Beratung durch erfahrene Bergführer
an.
Neben der persönlichen Beratung sind die Bergführer auch
telefonisch zu erreichen
Tel. 08821/180-744
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