| Nur selten wagen Wanderer,
den markierten Pfad zu verlassen, es ist auch aus Sicherheitsgründen
nicht ratsam, in der wildzerklüfteten Steinwildnis herumzuturnen, aus
deren schattendunklen Rissen und Spalten viele unheimliche Sagen raunen
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Bärenriegel
Urwaldgebiet am Nordhang des Lusen.
Bären gab es dort noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Blaue Säulen
Felsgebilde in der Kernzone westlich des Lusengipfels am Ende des
alten Böhmweges. Hier gab es zu Zeiten des lebhaften Handels über die
böhmische Grenze hinweg eine Brotniederlage, d.h. jedermann konnte aus
dem Depot Brot entnehmen und legte den Geldwert dafür in eine
bereitstehende Dose. Ganz in der Nähe gab es ein Hochgericht, eine
Richtstätte mit einem Galgen. Die Blauen Säulen sind Schauplatz einer
vorgeschichtlichen Erzählung von Maria Schöner "Rauhnacht am
Lusen"
Lehrpfad Bergbach:
Von der Fredenbrücke bei Waldhäuser bringt den Wanderer ein
landschaftlich äußerst reizvoller Lehrpfad am Bergbach entlang zur
Martinsklause.
Wanderwege:
Gut markierte Wanderwege führen von Finsterau, Mauth, Waldhäuser und
von einigen Ausgangspunkten entlang der Nationalparkstraße
Spiegelau-Mauth durch das Nationalparkgebiet auf den Gipfel. Die
Fernwanderroute E 6 tangiert den Berg ebenfalls.
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Himmelsleiter:
Der kürzeste Weg von Waldhäuser zum Lusengipfel führt auf dem
Sommerweg über eine Steintreppe, die sog. Himmelsleiter. Der Sage nach
soll sie von einem Bauernknecht zur Sühne für seine im Jähzorn
begangene Bluttat errichtet worden sein.
Martinsklause:
Nördlich von Waldhäuser gelegener Stauweiher, der die Wasser der
Kleinen Ohe sammelt. Früher wurde mit Hilfe solcher Stauschwellen Holz
getriftet. Klausen gibt es überall im Bayerischen Wald, im Bereich des
Lusen sind es noch die Sagwasser-, Reschbach- und Steinbachklause
Schutzhaus: Unterhalb des Gipfels
Teufelsloch:
Felsschlucht westlich des Lusen, durch die die Kleine Ohe zur
Martinsklause rauscht. Da das Wassers stellenweise unterirdisch fließt,
vor allem zur Zeit der Schneeschmelze sein Tosen jedoch deutlich zu
hören ist, erweckt dieses Urwaldgebiet einen unheimlichen Eindruck.
Angeblich soll das Teufelsloch die Anregung zur Wolfsschlucht in Webers
Oper "Der Freischütz" gegeben haben.
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