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Hochkalter

Das Hochkaltergebirge, einer der schönsten Gruppen der Berchtesgadener Alpen, gliedert sich in Hochkalter-Hauptkamm, Hocheisgruppe und südliche Wimbachkette auf. Nördlich unter dem Hochkalter liegt der nördlichste Gletscher der Alpen, das Blaueis. Dieser nur sehr kleine Gletscher ist durchwegs sehr steil, etwa 1 km lang und 250 m breit.

Wanderziele

Die Schärtenspitze, 2.153 m, ist ein eigentlich dem Hochkalter untergeordneter, aber durch seine steil nach Norden abfallende Wand doch markanter Gipfel. Von der Baueishütte erreicht man das als Hüttenberg äußerst beliebte Wanderziel in ca. 1 1/2 Stunden auf markiertem und teilweise versicherten Weg.

Alpinanstieg

Für die Besteigung des Hauptgipfels der Gruppe, dem Hochkalter, 2.607 m, ist neben einer ausgezeichneten Kondition alpinistisches Können erforderlich. Der Weg über den Schönen Fleck ist ein mit Kletterstellen im II. Grad ein faszinierender Anstieg. Es ist die übliche Route von der Blaueushütte und man benötigt ca. 4 Stunden.

Die Route über das Blaueis ist als Eis- und Felstour der wohl abwechslungsreichste Aufstieg auf einen der Berchtesgadener Gipfel. Aufgrund der Steilheit des Gletschers ist neben Erfahrung im Klettern auch Erfahrung im Eis erforderlich. Der Ausperrung wegen ist im Spätsommer und Herbst stets Eisausrüstung erforderlich. Der Blaueisgletscher darf nicht unterschätzt werden - er hat schon viele Opfer gefordert!

Für beide Anstiege empfiehlt sich der Abstieg über das Ofental. über den markierten Steig erreicht man bei Kletterstellen bis zum I Grad in ca. 4 Stunden den Ausgangspunkt zur Blaueishütte, den Hintersee.

Ketterziele

Der Rotpalfen stellt das dominierende Ziel für alpine Sportkletterer am Hochkaltermassiv dar. Die Südostwand- Routen sind meist gut abgesichert, erfordern aber die Beherrschung des VII. Grades. Die Routen Seele brennt (IX), Walk of Life (VII+), Wellenreiter (VIII) und Blaueistraum (VIII-) sind besonders empfehlenswert.

Eine gemütlicher Gangart , der kommt an der Schärtenspitze auf seine Kosten. Die klassische Nordostwand im oberen III. Grad oder die modernen, aber ebenfalls gut abgesicherten Routen in der Westwand, wie Logic Line (V) und Die Sieben Glorreichen (VI) versprechen auch dem weniger ambitionierten Felsgeher viel Vergnügen. Daneben bietet sich für den Kletterneuling mit dem von der Blaueishütte in nur 5 Minuten erreichbare Plattenweg am Steinberg eine herrliche Kletterei im II. und III. Grad.

Nokia 6610i - 6 Monate keine Grundgebühr Blaueishütte, 1.680 m

Alpenvereinshütte, Übernachtungsmöglichkeit, Mai - Oktober geöffnet. Ausgangspunkt für den Zustieg zur Blaueishütte ist der Parkplatz am Ostufer des Hintersees, wenige Kilometer westlich von Ramsau. über die Schärtenalm führt der bezeichnete Weg in ca. 2 1/2 Stunden zur Hütte. Die Blaueishütte ist der einzige Stützpunkte für die Routen am Hochkalter.

 

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