Der 1. Bayerische Weinlehrpfad mit
Weinlehrgarten
wurde am 11. Juni 1971 eingeweiht.
Der durch die Hanglagen "Schild" und "Altenberg" führende
Weinbergsweg ist durch Fassböden und Pokale markiert, deren launige von
H.-H. Kopp verfassten Inschriften samt den entsprechenden Illustrationen
von H. Weber den Besucher über die Arbeitsabläufe in den Weinbergen
berichtet, die in den Ertragslagen mit Müller-Thurgau sowie mit
Silvaner, Perle und Scheurebe bepflanzt sind.
Dazu demonstrieren etwa 20 mit weiteren Rebsorten bestockte
Kleinparzellen das breite Spiel der in Franken vertretenen Rebentypen,
das sich dem aufmerksamen Betrachter im individuellen Austrieb, in
Habitus und Ansatz der Stöcke und schließlich im Behang präsentiert.
In das Sortiment sind auch zwei Unterlagssorten einbezogen, um die große
Bedeutung zu demonstrieren, die diesem Züchtungszweig überall dort
zukommt, wo - wie hier die Weinberge ausschließlich mit Pfropfreben
bepflanzt werden.