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Sicher ist es dass die Gründung
der Ansiedlung ins frühe Mittelalter zurückgeht. Die Schwäche des
Reiches unter den letzten Karolingern erlaubte den Magyaren den Einbruch
auch in das Herzogtum Bayern, wo insbesondere das blühende Donautal
heimgesucht wurde. |
Diesem Druck
wichen zweifellos Teile der Bewohner und suchten und fanden neues
Siedlungsland im abseitigen Zellertal; der günstige Platz unterhalb des
Passüberganges in den heutigen Lamer Winkel musste besonders anziehend
wirken.
Wie stark der "Nordgau" durch die Magyaren gefährdet war,
beweist die Zerstörung mehrerer Orte in unserer Nachbarschaft, unter
anderem auch des Klosters Cham im Jahre 910. Der Name Arnbruck taucht in
den Chroniken erst im Jahre 1209 auf. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte
Arnbruck zur Herrschaft Bogen gehört und war vom Benediktienerkloster
Niederalteich mit Ordensgeistlichen beschickt worden.1209 übergab Graf
Berchtold von Bergen Zehent und Patronatsrecht der Pfarrei Arnburck und
der dazugehörigen Filialen Wettzell und Böbrach an Abt Poppo von
Niederalteich. Diese Schenkung fand ihre Bestätigung durch Papst Gregor
IX. |
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